Bilder und Berichte

Friedensgottesdienst 2024: KI und Frieden

Anfang Januar fand der Weltfriedensgottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Mariusz Kowalski in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Dettingen statt. Karin Schmitt, die geistliche Beirätin des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB), hatte die Messfeier vorbereitet, die Texte wurden dann wechselseitig von KDFB-Frauen vorgetragen.

Die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag steht in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Künstliche Intelligenz und Frieden“. Papst Franziskus rät, abzuwägen, wo Nutzen und Gefahren der neuen Technologien gerade auch für den Frieden liegen.

Zur Verstärkung wurden nach der thematischen Einführung fünf Kerzen als Friedenslichter entzündet, die für Frieden, Mut, Hoffnung, Verantwortung und Vertrauen standen.

Um Frieden und Wachsamkeit ging es auch im Paulus-Brief 1Thess5, der als Rat an die Gemeinde gab: „Prüft alles und behaltet das Gute!“ Diese Mahnung hat gerade auch in unserer schnelllebigen Zeit seine Gültigkeit, worauf in den Gedanken zur Lesung ausführlich eingegangen wurde: Bei aller Offenheit für die Entwicklung der KI-Technologien, die auf vielen Gebieten Gutes bewirken könne, müsse auch wachsam geschaut werden, wo Schädliches für die Menschen entstehen würde. Nicht angstvoll alles ablehnen, sondern Neues wagen und nutzen – aber dabei kritisch sein und die Risiken erkennen. Denn: „Prüft alles und behaltet das Gute!“

Waltraud Ott

Foto-Demo des KDFB Dettingen am Equal Pay Day – Thema: Lohngerechtigkeit für Frauen

Haben Sie sich schon mal überlegt nach welchen Kriterien Ihr Job bezahlt wird?

Wir vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) fordern seit Jahren gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit. Anlässlich des Equal Pay Day wollen wir vom KDFB Dettingen mit unserer Foto-Demo darauf aufmerksam machen, dass immer noch eine große Lohnlücke zwischen den Geschlechtern besteht.

Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der darauf aufmerksam macht, dass Frauen weltweit überall weniger verdienen als Männer. Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Rechnet man den Wert von 18 Prozent in Tage um, arbeiten Frauen vom 1. Januar an 66 Tage unentgeltlich. Der Equal Pay Day 2025 findet deshalb am 7. März statt.

Die diesjährige weltweite Equal Pay Day Kampagne stand in Deutschlanf unter dem Motto: „Weil es sich lohnt – Entgelttransparenz jetzt!“. Es wird bemängelt, dass wegen mangelnder Transparenz Lohnunterschiede und Entgeltdiskriminierungen oft unbemerkt bleiben.

Lt. einer Dokumentation des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. soll bis 2026 die europäische Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. Danach sollen Unternehmen zukünftig definieren und klar kommunizieren, nach welchen Kriterien sie bezahlen. Das ist eine grundlegende Voraussetzung für die Schließung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern und ein wichtiger Schritt zum equl pay (gleicher Bezahlung).

Weitere Informationen über den Equal Pay Day finden Sie unter www.equalpayday.de

 

Ursula Stenger