Auch in diesem Jahr organisierte der Katholische Frauenbund Dettingen mit Unterstützung des “Weltladens Karlstein”, der Katholischen Öffentlichen Bücherei sowie einigen Mitgliedern der Pfarrgemeinde das alternative Pfarrfest “Rund um’s Pfarrheim – Für das Pfarrheim” in Karlstein/Dettingen.
Eine Abordnung des „Rund um’s Pfarrheim Teams“ überreichte den Erlös aus dieser Veranstaltung an Herrn Pfarrer Sierpien. Der Betrag von aufgerundet 1.900 € soll von der Kirchenverwaltung für den Erhalt des Pfarrheims “St. Peter und Paul” in Dettingen verwendet werden.
Herzlichen Dank an alle Helfer*innen und Besucher*innen der Veranstaltung durch die diese Spende erst möglich war. Übrigens – im nachfolgenden Artikel “Rund um’s Pfarrheim….” finden Sie Fotos von unserem alternativen Pfarrfest.
„Rund um’s Pfarrheim – Für das Pfarrheim“ hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB) wieder am 13. Juli eingeladen. Unterstützung erhielten der KDFB dabei vom Eine-Welt-Verein und der katholischen Bücherei (KÖB), die auch im Pfarrheim ihre Räumlichkeiten haben, sowie von engagierten Mitgliedern der Pfarrei.
Danach war zum Frühschoppen im Pfarrsaal sowie im Innenhof zwischen Kirche und Pfarrheim eingeladen worden. Für die Weißwürste mit Laugenzopf und das Käsetrio war wegen der besseren Planung um Vorbestellung gebeten worden, aber auch kurzentschlossene Gäste mussten nicht hungrig bleiben. Sowohl unter den Pavillons im Hof als auch im Pfarrsaal wurde die Gelegenheit zu Gesprächen mit Freunden und Bekannten lebhaft genutzt.
und Kuchen, alle von Mitgliedern aus der Pfarrei gebacken und gestiftet. Bei einem Pott Kaffee probierten die Gäste die verschiedensten Kuchen und genossen die entspannte Atmosphäre am Nachmittag; auch zum Mitnehmen wurden viele Tortenstücke eingepackt.
Am späten Nachmittag endete die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Aufräumen durch die Aktiven von KDFB, Eine-Welt-Laden, KÖB und Mitgliedern der Pfarrei. Durch die vielen Mitstreiter hielt sich der Arbeitsaufwand für den Einzelnen in Grenzen. „Rund ums Pfarrheim – für das Pfarrheim“ war wieder eine runde Sache und der Erlös aus Spenden, Essen- und Kuchenverkauf dient ausschließlich dessen Erhalt.
















In diesem Jahr hatte der Frauenbund Dettingen zu einem Ausflug in die mittelalterliche Stadt Limburg an der Lahn eingeladen.
Endlich war der Weiberdonnerstag da und schon ab kurz nach 8 Uhr standen bunt kostümierten Frauen vor dem Pfarrheim in Dettingen. Der Frauenbund Dettingen (KDFB) hatte wieder zu seinem Närrischen Frühstück eingeladen und bald hatten die 116 Angemeldeten einen Platz im schön dekorierten Saal gefunden.









Der Weltfriedenstag wird in der Katholischen Kirche seit 1967 an Neujahr begangen. In diesem Jahr hat der Vatikan das Thema: „Vergib uns unsere Schuld, schenke uns deinen Frieden“ gewählt. Lt. Pressemeldung appelliert Papst Franziskus in seiner Botschaft an die Verantwortung der Staaten, aber auch eines jeden Einzelnen, sich für eine gerechtere und friedvollere Welt einzusetzen. Es gehe darum, dem „Schrei der bedrohten Menschheit“ Gehör zu schenken, der von der „Ausbeutung der Erde“ und der „Unterdrückung unserer Nächsten“ herrühre. Die gravierenden Zustände dürften niemanden unberührt lassen und erforderten einen dringenden Haltungswandel.“
Beirätin, Karin Schmitt, die alle Texte zusammenstellt. Die Band „Die Spurensucher“ hatte in diesem Jahr zum ersten Mal zur Freude der Gottesdienstbesucher die musikalische Leitung übernommen. (Gitarre: Günter Pfeufer; Saxophon: Simone Wissel; Querflöte: Beatrix Proske; Gesang: Tina und Jochen Scherer, Daniela Kriks; Technik: Birgit Pfeufer)
Zur Einführung sagte Karin Schmitt, dass die Bitte um den Frieden immer auch die Bitte um Vergebung von Schuld einschließt. Es liegt in unserer Verantwortung, auf unser Handeln zu schauen und zu reflektieren, ob wir auch dem Frieden auf unserer Erde dienen. Nun wurden an dem Friedenslicht von Bethlehem „Hoffnungslichter“ angezündet und dabei um Vergebung und Frieden, Mut, Hoffnung, Verantwortung und Vertrauen gebetet.
Anfang Dezember hatte der Katholische Frauenbund (KDFB) zu seiner Adventsfeier ins Pfarrheim in Dettingen eingeladen und über 40 Frauen waren gekommen. Der kleine Saal war von Karin Würtenberger und Helferinnen weihnachtlich geschmückt worden, Kerzen brannten und auf jedem Platz lag ein goldfarbener Stern bereit.






Auch in diesem Jahr hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB) im November wieder zu einer Wortgottesfeier zu Ehren der Hl. Elisabeth in der Pfarrkirche St. Peter und Paul eingeladen. Vorbereitet und geleitet wurde diese Feier von Elke Hofmann, der Gottesdienstbeauftragten der Pfarrei, die sehr ansprechende Gebete und Lieder zum Thema gewählt hatte. Unterstützend half Karin Schmitt, die Geistliche Beirätin des KDFB, die einleitend die Gläubigen mit dem Leben und Wirken der Heiligen vertraut machte. Den Gesang der Anwesenden unterstützte an der Orgel wieder Waltrud Emge. An die beiden verstorbenen Mitglieder des Jahres erinnerte in kurzen Rückblicken die 1. Vorsitzende Uschi Stenger; sie lud auch nach Abschluss der Wortgottesfeier zum gemütlichen Beisammensein ins Pfarrheim ein.
Der Frauenbund lebt von den Frauen, die über Jahrzehnte die Gemeinschaft getragen haben und sich dort einbrachten. Für ihre Treue und ihr Engagement wurden an diesem Abend besonders geehrt und ausgezeichnet: Anneliese Heuser für ihre 50jährige Mitgliedschaft im KDFB und Karin Schmitt für ihre 25jährige Mitgliedschaft. Beide erhielten eine Anstecknadel – in Gold bzw.in Silber – und eine Urkunde der Diözese sowie ein Blumenpräsent.

Einen vergnüglichen Vormittag erlebten die Frauen, die sich zum Frühstück des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB) angemeldet hatten und in den herbstlich geschmückten Saal ins Pfarrheim gekommen waren, wo sie von Ursula Stenger, der Vorsitzenden des KFDB, herzlich begrüßt wurden.







Auch in diesem Jahr pflegte der Frauenbund Dettingen wieder die alte Tradition Kräutersträußen für Maria Himmelfahrt zu binden. Die „Kräuterfrauen“ hatten zuhause ihre Gärten geplündert und trafen sich am Vortag des Festes bei Lotte Oster. Diese hatte bereits Tische gestellt, Bindedraht und sonstiges Zubehör bereit gelegt. Nun wurden die mitgebrachten Kräuter – Johanniskraut, Salbei, Dost, Pfefferminze, Lavendel, Goldrute, Schafgarbe, Großer Wiesenknopf, Rainfarn, Königskerze, Frauenmantel etc. – nach Gattung sortiert und danach zu kleinen Sträußchen gebunden. Der Duft der Kräuter war teilweise so stark, das die Blumenbinderinnen ihre fröhlichen Gespräche aufgrund von Hustanfällen unterbrechen mussten. Aus dem mitgebrachten Material konnten 70 Kräutersträußchen hergestellt werden. Die beliebten Lavendelsäckchen, die ebenfalls an Maria Himmelfahrt gesegnet werden sollten, hatte Ida Trageser bereits zu Hause genäht.
die Urlaubsvertretung in Karlstein und Kahl übernimmt. In seiner Predigt sagte er unter anderem: „Wenn wir heute das Fest Maria Himmelfahrt feiern, dann sollte uns bewusst sein, dass wir mit diesem Fest an das Sterben und den Tod Marias denken. In der Bibel wird über den Tod Marias nichts berichtet. In der Kirche hat sich jedoch schon sehr früh eine Tradition entwickelt, die an den Tod Marias im Kreis der Apostel erinnert. Marias Tod war sanft, weil sie keine Hindernisse hatte, die ihre Seele von Gott trennten: Sünde, Reichtum, Begierden, Stolz und Selbstliebe.
Nach dem Gottesdienst wurden die gesegneten Kräuter vor der Kirche gegen eine Spende verkauft. Der Erlös hieraus kommt wie immer einem der caritativen Projekte des Frauenbundes zugute. Eine genaue Aufstellung hierüber veröffentlichen wir immer am Ende des Jahres.
Das Bild zeigt von links: Andreas Werner, Annette Frenz, Charlotte Trageser, Uschi Stenger, Pfarrer Sierpien, Susanne Reubold, Bärbel Oster, Günther Pfeufer, Martina Pistner, Erich Trageser. Das Foto wurde von Ute Merget gemacht.