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Ausflug in eine lebens- und liebenswerte Stadt mit wechselvoller Geschichte

Mitte Juni führte der diesjährige Ausflug des Katholischen Frauenbundes Dettingen (KDFB) 47 Frauen nach Speyer. Lange Gesichter gab es, als es anfing zu regnen. Der Regen blieb uns auch während des Tages erhalten, die Schirme waren nicht umsonst mitgenommen worden. Die Teilnehmerinnen konnten jedoch auch diesem Wetterwechsel etwas Positives abgewinnen und meinten: besser ab und zu ein Aprilschauer und nur 14°C als drückende Sommerhitze.

Nach dem Gruppenfoto vor dem Dom begann die Stadtführung in zwei Gruppen, geführt von „Therese“, der Frau des bayerischen Königs Ludwig I., bzw. von „Napoleon“, beide in Kostümen ihrer Zeit.

Wir erfuhren, dass Kaiser Konrad II. im 11. Jahrhundert in Speyer die größte Kirche des Abendlandes errichten wollte. Einen kurzen Regenschauer nutzten wir für eine Stippvisite im Dom – ohne Stadtführer, denn sie dürfen ihre Erklärungen nur außerhalb der Kirche abgeben. Der Brunnen vor dem Hauptportal fasst unglaubliche 1580 Liter und wurde zur Begrüßung neuer Bischöfe mit Wein gefüllt. Speyer war im Mittelalter ein bedeutender Ort: König Heinrich IV. brach von hier zum Bußgang nach Canossa auf, auch Reichstage wurden hier abgehalten.

Historische Stadtführung mit “Napoleon”

Stadtführer „Napoleon“ gab einen Abriss der wechselvollen Geschichte im Hinblick auf die oft rigide ausgeübte französische Besatzung: Die Stadt wurde zweimal von französischen Truppen besetzt und blieb bis 1814 unter französischer Verwaltung; Französisch war lange Pflichtfach an den Schulen. Wir schlenderten durch die Altstadt mit den kleinen Fachwerkhäusern und dem Kloster, in dem die heilig gesprochene Edith Stein als Lehrerin tätig gewesen war. Das Kopfsteinpflaster stellte für unsere Rollatorfahrerinnen eine wirkliche Herausforderung dar.

„Thereses“ Schwerpunkt lag auf der gemeinsamen Geschichte mit Bayern: Als Ergebnis des Wiener Kongresses fiel das Gebiet der späteren Pfalz als Ausgleich für

Historische Stadtführung mit „Therese“, der Frau des bayerischen Königs Ludwig I

das an Österreich abgetretene Salzburg an das Königreich Bayern. 1816 wurde Speyer zur Kreishauptstadt des „Rheinkreises“ und dadurch zu einer wichtigen und modernen Verwaltungsstadt. Aus dieser Zeit resultiert auch die Schreibweise „Speyer“ mit „y“.

Zum Mittagessen trafen sich alle in der „Hausbrauerei Domhof“. Das Essen wurde sehr gelobt, der Service war ausgesprochen freundlich. Für die anschließende Erkundung der Stadt auf eigene Faust wurden Stadtpläne mit Kurzbeschreibungen der wichtigsten  Sehenswürdigkeiten verteilt. Der größte Teil der Gruppe traf sich danach im Café und genoss Kaffee, Eis und leckeren Kuchen.

Voller interessanter Eindrücke traten wir die Rückfahrt an. Ute Merget bedankte sich bei Charlotte Trageser und Ulrike Ehinger für die Organisation und bei Busfahrer Michael für die sichere Fahrt. Einhellige Meinung: Es war ein gelungener Ausflug und alle haben den schönen Tag in der lebens- und liebenswerten Stadt Speyer sehr genossen.

Angelika Rauch

Maiandacht des KDFDB Dettingen im Zeichen des Katholikentages

Seit Jahrzehnten ist es eine Tradition des KDFB Dettingen eine Maiandacht zu Ehren der Muttergottes zu feiern. In diesem Jahr hatte unsere Geistliche Beirätin Karin Schmitt die Andacht unter dem Leitwort des Katholikentages 2026 „Hab Mut, steh auf“ vorbereitet.

In der gut besuchten St. Hippolyt-Kirche in Dettingen trugen Karin Schmitt und Sabine von Wintzingerode abwechseln die Texte vor und Alfred Brand begleitete die Anwesenden beim Gesang zahlreicher Marienliedern auf der Orgel. Die Küsterin Ida Trageser hatte wie immer den Altarraum mit Wiesen- und Gartenblumen liebevoll geschmückt.

Paul Weismantel schreibt in seiner Novene zum Katholikentag, dass wir alle, egal ob jung oder alt, immer wieder Er-Mut-igung, Bestätigung und Bestärkung brauchen. Wir brauchen Ermutigung, weil es immer wieder so manches gibt, das uns entmutigt.

In der Besinnug „Hab Mut, steh auf – mit Maria unterwegs“ wird durch Beispiele aus dem Leben Marias allen klar was dieses „Aufstehen“ für uns bedeutet?

Aufstehen heißt: Vertrauen wagen.

Aufstehen heißt: sich auf den Weg machen. Nicht alles ist klar, nicht alles leicht. Aber Gott geht mit uns.

Aufstehen heißt: für andere da sein.

Aufstehen heißt: Hoffnung leben.

Vielleicht gibt es auch in unserem Leben Wege, zu denen Gott uns ruft: Ein Gespräch, das wir schon lange aufschieben. Ein Schritt, der Mut braucht. Ein Neubeginn, der uns herausfordert. Ein Dienst, der uns anvertraut ist. Eine Sorge, die wir Gott überlassen müssen.

In den Fürbitten baten die Anwesenden unter anderem für alle Christen, dass sie mutig ihren Glauben leben und in Kirche und Gesellschaft aufstehen für Gerechtigkeit und Frieden. Dass alle, die sich nach einem Neuanfang sehnen ihre Kraft finden, aufzustehen und Schritte zu wagen. Um Erneuerung der Kirche wurde gebetet und dass sie neue Wege findet. An die alle Kranken, Einsamen und Belasteten wurde gedacht und gebetet, dass sie Menschen finden die ihnen beistehen.

Den Abschluss der Marienandacht bildete ein Gebet, welches die Gemeindereferentin, Jugendseelsorgerin und Geistliche Leiterin der KjG Würzburg Laura Kunz zum Katholikentag geschrieben hat.

Danach wurde vor der St. Hippolyt Kirche im Gedenken an unsere frühere Vorsitzende Gudrun Herzog selbstgemachter Likör ausgeschenkt. Wobei die Frauen noch über die Anregungen diskutieren konnten und sich in einem naheliegenden Gasthaus zu einem gemütlichen Beisammensein trafen.

Uschi Stenger

 

Jahreshauptversammlung KDFB Dettingen

Ende April hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB) zu seiner Jahreshauptversammlung eingeladen und 41 Mitgliedsfrauen erschienen im Pfarrsaal.

Die Vorsitzende Uschi Stenger begrüßte die Anwesenden herzlich und dankte nochmals allen, die zum guten Gelingen des 70jährigen Jubiläums beigetragen hatten. Stolz konnte sie berichten, dass wir inzwischen 101 Mitglieder haben – wovon alleine im letzten Jahr 15 Neuzugänge eingetreten sind.

Unsere geistliche Beirätin Karin Schmitt gedachte danach mit einem Gebet der verstorbenen Mitgliedsfrauen des letzten Jahres: Gudrun Herzog, Christel Bauer, Erna Herzog, Rita Laufenberg, Doris Herzog und Christa Bott. Eine Kerze für jede Verstorbene brannte nun während der Versammlung.

Wie vielseitig und abwechslungsreich die vergangenen 12 Monate waren, wurde im Tätigkeitsbericht deutlich, den unsere Schriftführerin Ute Merget vorlas. Zehn Bildungs- bzw. religiöse Veranstaltungen und acht gesellige Veranstaltungen wurden angeboten und waren jeweils gut besucht. Dazu kamen noch sechs Spielenachmittage sowie Einzelaktionen wie die Baumpflanzung und die Treffen zum Kerzenverzieren vor Weihnachten und Ostern. Sechs Vorstandssitzungen fanden statt. Zum Jubiläum war eine Chronik von Waltraud Ott und Uschi Stenger zusammenstellt worden, dafür wurde den beiden mit einen Gutschein gedankt.

Den Kassenbericht trug unsere Schatzmeisterin Charlotte Trageser vor, die wie stets sehr genau über Einnahmen, Spenden und Ausgaben berichten konnte. Die Kassenprüferinnen Martina Pistner und Ulrike Ehinger fanden nichts auszusetzen. Damit wurde der Gesamtvorstand entlastet.

Die anschließenden Neuwahlen wurden von der Wahlvorsitzenden Edeltraud Berner souverän durchgeführt. Das Vorstandsteam stellt sich neu auf: 1. Vorsitzende ist Ute Merget, 2. Vorsitzende ist Uschi Stenger. Neue Schatzmeisterin ist Sabine von Winzingerothe-Knorr, unterstützt von der Kassiererin Charlotte Trageser. Schriftführerinnen sind Angelika Rauch (für Protokolle), Waltraud Ott (für Presse) und Doris Lindner (für Plakate und Mitteilungsblatt).

Beisitzerinnen sind unser Gottesdienstbeauftragte Elke Hofmann (für Liturgie), Karin Würtenberger (für Events), Annette Walter (für Zeitschriften) und Ulrike Ehinger (für Fotos). Kassenprüferinnen sind Martina Pistner und Lorena Imhof. Als Delegierte im Zweigverein fungieren Uschi Stenger und Ute Merget, die geistliche Beirätin ist weiterhin Karin Schmitt. Per Handzeichen wurden die Kandidatinnen einstimmig unter Enthaltung der Betreffenden gewählt.

Die neue Vorsitzende Ute Merget hielt eine kurze Antrittsrede und hofft auf weiterhin gutes Miteinander im Vorstand und im Verein. Danach stellte sie die wichtigsten Punkte in unserem Jahresprogramm vor. Von Karin Schmitt wurde auf den Katholikentag in Würzburg vom 13. bis 17. Mai hingewiesen und von Elke Hofmann auf eine Maiandacht an der Grotte am 31.Mai.

Die Jahreshauptversammlung endete danach mit dem Friedensgebet des KDFB, das gemeinsam gebetet wurde.

Waltraud Ott

70 Jahre Katholischer Frauenbund Dettingen

Alle die den Gottesdienst mitgestaltet haben.

Einen besonderen Anlass zum Feiern hatte der Frauenbund Dettingen (KDFB): Seit 70 Jahren besteht der Zweigverein. Zu diesem Anlass waren alle 101 Mitgliedsfrauen und Freunde des Vereins zu einem Sektempfang ins Pfarrheim in Dettingen eingeladen.

Begonnen wurde das Jubiläum mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche, zu dem das Vorstandsteam mit KDFB-Kerze und Fahnen in die Kirche einzog. Dort zelebrierte Pfarrer Sierpien für die Gläubigen eine würdige Messfeier. In seiner Predigt schlug Pfarrer Sierpien einen Bogen vom Gang der Jünger nach Emmaus zum Frauenbund und seinen Verdiensten für die Gemeinde und dort besonders für Frauen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. Musikalisch wurde die Feier von der Band „Spurensucher“ mit stimmungsvollen Liedern aus dem Troubadour begleitet.

Anschließend trafen sich die Gäste im festlich geschmückten Pfarrsaal, wo sie vom Vorstandsteam mit Sekt und Getränken begrüßt wurden. Die Vorsitzende Uschi Stenger machte in ihrer Rede einen Streifzug durch die Geschichte des KDFB mit besonderer Erwähnung der früheren Vorsitzenden und Anekdoten aus dem Vereinsleben, die für viel Gelächter sorgten. Grußworte sprach dann Elke Schrapp vom KDFB-Vorstand aus Würzburg, Oswald Hofmann vom Vereinsring Karlstein und Annette Frenz vom Weltladen Karlstein. Bürgermeister Peter Kreß gratulierte ebenfalls zum Jubiläum und überreichte Uschi Stenger danach die kommunale Verdienstmedaille in Bronze für ihr ehrenamtliches Engagement. Selbst Landrat Alexander Legler ließ es sich nicht nehmen zum Empfang zu kommen und hielt eine spontane Rede.

Geehrt wurden an diesem Tag von Uschi Stenger besonders langjährige Mitgliedsfrauen, die sich über Jahre hinweg sehr für den KDFB engagiert hatten. Als Gründungsmitglieder für 70 Jahre Zugehörigkeit erhielt Gerda Sittinger ein Ansteckkreuz. Waltrud Emge, die ebenso lange Mitglied ist aber nicht kommen konnte, erhielt ihr Kreuz separat. Auf 50 Jahre im Verein blickt Sieglinde Göhlert zurück und Wilma Pepperle ist seit 40 Jahren KDFB-Frau. Dafür erhielten sie jeweils eine goldene Anstecknadel. Zusätzlich wurden ihnen Präsentkörbe überreicht.

Elke Schrapp übernahm dann die Ehrung der Vorstandsfrauen, die alle in verschiedenen Bereichen mitgewirkt haben: 40 Jahre war Annette Walter im Vorstand tätig und Bärbel Oster war dort 20 Jahre aktiv. Dafür erhielten sie jeweils ein Ansteckkreuz in Emaille. Doris Lindner, Karin Schmidt, Uschi Stenger, Charlotte Trageser und Karin Würtenberger bekamen jeweils die Vorstandsnadel in Gold für 16 Jahre im Vorstandsteam. Blumengestecke rundeten die Ehrung ab.

Danach konnten sich die Gäste am Buffet bedienen, das von Karin Würtenberger und Helferinnen hergerichtet worden war. Viele KDFB-Frauen hatten Häppchen vorbereitet oder Kuchen gebacken, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Bei Finger-Food ließen sich angeregte Gespräche führen und so löste sich die Veranstaltung erst am frühen Nachmittag auf.

Waltraud Ott

Fotodemo zum Equal Pay Day am 27.02.2026

Der Katholische Frauenbund Dettingen möchte mit seiner Fotodemo zum Equal Pay Day (auf Deutsch: Gleicher Bezahltag) auf die ungleiche Bezahlung von Mann und Frau aufmerksam machen.

Originalton Equal Pay Day: „Frauen erhalten in Deutschland im Schnitt 16 Prozent weniger Gehalt als Männer, das hat das Statistische Bundesamt für das Jahr 2025 berechnet. Frauen erhielten im Jahr 2025 mit durchschnittlich 22,81 Euro einen um 4,24 Euro geringeren Bruttostundenverdienst als Männer (27,05 Euro).“

Wenn man den Wert von 16 Prozent in Tage umrechnet, arbeiten die Frauen also vom 1. Januar bis zum 27. Februar 2026 kostenlos, obwohl sie die gleiche Arbeit leisten .

Der Frauenbund tritt seit Jahren für Lohngerechtigkeit ein und fordert die Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, denn nach wie vor wird auch heute noch die Arbeit von Frauen und Männern unterschiedlich bewertet und bezahlt. Frauen sind in bestimmten Berufen, Branchen und auf höheren Karrierestufen eine Minderheit. Dies ist bedingt durch Erwerbspausen und Teilzeitarbeit. Zudem werden typische Frauenberufe schlechter bezahlt als typische Männerberufe. Deshalb fordert der KDFB existenzsichernde Löhne, die auch den Aufbau eigenständiger Rentenansprüche sichern. Dienstleistungs- und soziale Berufe müssen gesellschaftlich und wirtschaftlich aufgewertet werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf der Homepage https://www.equalpayday.de/informieren/.

 

Uschi Stenger

 

Närrisches Schlemmerfrühstück

Das Büffet ist gerichtet

Der Frauenbund Dettingen (KDFB) hatte an Weiberfasching wieder zu seinem „Närrischen Frühstück“ eingeladen und schnell war die Veranstaltung ausgebucht. Farbenfroh kostümierte Närrinnen konnten ab 8.30 Uhr an langen Tafeln Platz nehmen und freuten sich auf unbeschwerte Stunden im schön geschmückten Pfarrsaal.

Die 1. Vorsitzende Uschi Stenger begrüßte die Gäste mit launigen Worten und Liedproben, unterstützt von Dorle Golombowski und weiteren Sängerinnen, bevor Karin Würtenberger, die Leiterin des Küchenteams, den Sturm aufs Büffet eröffnete. Und das Team hatte in hervorragender Weise allerhand Leckeres vorbereitet: Neben einer Vielzahl an Aufstrichen gab es Platten mit Wurst und Käse, mit verschiedenem Finger Food und mit Spinatrollen. Gemüsesticks zum Dippen standen genauso wie Obstsalat und Quark bereit. Zum Abschluss lockte dann noch Süßes.

Madame und ihre Damen haben den Ort erkundet

Für das bunte Programm hatte wieder Uschi Stenger mit den Powerfrauen gesorgt, die in unterschiedliche Rollen schlüpften. Zu den Powerfrauen

Der Frauenbund greift ein.

gehören: Edeltraud Berner, Marianne Elter, Brigitte Junker, Doris Lindner, Ute Merget, Astrid Möllenbeck, Bärbel Oster, Waltraud Ott, Martina Pistner, Susanne Reubold, Sabine Sittinger, Uschi Stenger, Brigitte Trageser und Linde Weigand.

Uschi Stenger eröffnete als „Madame“ den ersten Sketch, in dem zwei Welten aufeinanderprallten: da waren einerseits die Animierdamen von Madame und andererseits die Vertreterinnen des Frauenbundes, die für ihren Ort Schlimmes befürchteten. Doch nach einigem Hin und Her konnten sich beide Seiten auf ein Wellnesscenter für Frau und Mann einigen.

Nach Zwischengesängen unterhielten die beiden Susannes (Susanne Reubold und Susanne Stock) mit

Die Susannes halten Rückschau auf ihre Arbeit im Pfarrheim

einem Vortrag über ihre Zeit als gute Feen im Pfarrheim, im dem sie Jahrzehnte für Ordnung und Sauberkeit gesorgt hatten – und sich nun weitestgehend daraus zurückziehen.

Die Blue Brothers haben ihren Auftritt

Uschi Stenger beschäftigte das Publikum dann mit einer Mitmach-Geschichte, die zum Aufstehen und Setzen aufforderte und alle in Bewegung brachte. Danach konnten die Anwesenden sich an den Powerfrauen erfreuen. 12 Frauen der Truppe marschierten zu Musik der Blues Brothers in den Pfarrsaal und begeisterten die Anwesenden mit ihrem einstudierten Tanz. Die Zugabe der Tanztruppe wurde von lautem Mitklatschen begleitet.

Auf Shoppingtour

Für viel Unterhaltung sorgte Bärbel Oster als gestresste Frau, die von ihrer Shopping-Tour durch die merkwürdigsten Kaufhäuser der Großstadt und den Erlebnissen dort erzählte. Anschließend hörten wir von Sabine Sittinger, die in ihrer unnachahmlichen Art die „Ansichten  einer Putzfrau“ darbot, welche Schwierigkeiten sie mit Mann und pubertierender Tochter hat. Kaum war der Applaus verklungen, rundeten „Frau Schussel“ (Doris Lindner) und „Frau Meckermann“ (Uschi Stenger) den Vormittag ab und berichteten von den Merkwürdigkeiten des letzten Jahres und ihrer Sicht auf Orts- und Weltgeschehen. Mit einem gemeinsamen Gruppenbild aller Aktiven und letzten Liedern endete in ausgelassener Stimmung die Veranstaltung.

Waltraud Ott

 

 

“Weg der Sinne”- Unterwegs im Glauben

Zu einem „Weg der Besinnung“ durch die Hörsteiner Weinberge hatte der Katholische Frauenbund Dettingen (KDFB) Ende Mai eingeladen. Unsere Geistliche Beirätin Karin Schmitt und unsere Gottesdienstbeauftragte Elke Hofmann hatten diesen Glaubensweg vorbereitet.

Bei frischem Wind trafen sich dort 24 Frauen und 2 Männer, die eine kurze Pilgerstrecke gemeinsam gehen wollten.

Gleich am ersten Bildstock fand die Einstimmung durch Elke Hofmann mit kurzen Texten und Gedanken zum Unterwegs-Sein statt. Die fünf Sinne des Menschen Hören, Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken begleiteten uns auf dem Weg.

Am Wegkreuz folgte der erste Impuls zum HÖREN: In den Texten, die Doris Lindner vorlas, drehte sich alles ums Wahrnehmen der Umgebung durch das Gehör. „Ich bin ganz Ohr“ sagen wir, doch wann sind wir es wirklich bewusst? Darüber konnten wir uns Gedanken machen und bei geschlossenen Augen die unmittelbare Umgebung mit ihren Geräuschen auf uns einwirken lassen. Eine kurze Lesung aus der Bibel rundete diese Station ab.

Nach einem steilen Anstieg folgte die nächste Etappe am Kreuz, die sich um das SEHEN drehte. Der Ausblick aus der Höhe passte gut; gleichzeitig konnten wir die Worte aufnehmen, die Sabine Winzigerode-Knorr vorlas: Der erste Eindruck beeinflusst oft unsere Wahrnehmung, es wertet im Positiven wie im Negativen. Trotzdem den Blick nicht nur auf das Äußere zu richten, sondern auch „mit dem Herzen zu sehen“, wie er Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry sagte, dazu ermunterten die Texte.

An der Marienstatue brachte uns Karin Schmitt das RIECHEN näher: Immer der Nase nach ist eine Redewendung, die uns beeinflusst. Die Nase verbindet Gerüche oft mit etwas schon Erlebtem, mit einem Wohlgefühl oder auch mit Ekel. Das kommt ganz darauf an, woran mich der Geruch erinnert. Nachdem Kräuter zum Schnuppern herumgereicht wurden, ging es zur nächsten Station.

Dort war der Impuls auf das FÜHLEN ausgerichtet. Damit ist nicht nur das Tasten mit den Händen gemeint, sondern auch Berührungen der Haut, die jeweils anders reagiert auf Weiches, Heißes, Stechendes. Genauso lösen eine Umarmung, ein Händehalten, ein Schulterklopfen Empfindungen in uns aus, die für unser Dasein wichtig sind. Um den Tastsinn zu stärken wurden Beutel verteilt, in denen Dinge des Alltags erfühlt werden konnten. Die Lesung vom Berühren des Aussätzigen durch Jesu beendete dies Rast.

Bei der letzten Station ging es ums SCHMECKEN: Etwas auf der Zunge zergehen lassen, ist immer mit Genuss verbunden, sei es Schokolade, eine Lieblingsspeise oder ein Schluck Wein. Fällt der Geschmackssinn durch Krankheit aus, dann wird uns bewusst, wie wichtig er für unser Wohlbefinden ist. Dies konnten wir dann testen: Es wurden Brotscheiben gereicht, die wir mit verschiedenen Ölen beträufelten oder mit Salz oder Kräutern bestreuten und mit Genuss aßen.

Ein kurzes Gebet und das gemeinsam gesprochene Vater-Unser leiteten über zum Segen. Damit fand ein belebender „Pilgerweg“ seinen Abschluss.

Waltraud Ott

 

(Bilder: Ute Merget)

Maiandacht – „Maria – Hoffnung für uns“ im Heiligen Jahr

Wie in den vergangenen Jahren hatte der Katholische Frauenbund Dettingen (KDFB) wieder in die „Alte“ Kirche St. Hippolyt zur Maiandacht eingeladen und viele Gläubige waren gekommen. Schon vom Eingang her war zu sehen, wie schön hergerichtet der Altarraum mit Marienstatue, Kerzen und Blumenschmuck war.

Mit einem Marienlied begann die Andacht , die unsere Geistlichen Beirätin Karin Schmitt vorbereitet hatte. Nach ihrer Begrüßung wechselten sich KDFB-Frauen beim Lesen der Texte ab, die sich um die Hoffnung Marias und deren Hoffnungslied, das Magnifikat drehten.

Zur Vertiefung des Evangeliums, das vom Besuch Marias bei Elisabeth handelte, wurde danach ein fiktives Gespräch zwischen diesen beiden Frauen vorgetragen. Dem folgte ein Gespräch, wie es heute zwischen zwei Frauen stattfinden könnte, die zweifeln und doch hoffen auf Gottes Kraft.

Marias Hoffnungslied „Meine Hoffnung und meine Freude“ wurde eingespielt. Zwischen den Strophen des Liedes war eine Zeit zum Nachdenken durch einen Impulstext geben: Auf was hoffen wir – für uns selbst, für unsere Kirche, für die Welt? Und Marias Hoffnungslied trug weiter bis zum Wechselgebet der Gläubigen und darüber hinaus bis zum Segen. Mit „Maria, breit den Mantel aus“ endete die sehr stimmungsvolle Maiandacht.

Anschließend wurde vor der Kirche in Erinnerung an Gudrun Herzog, die jetzt verstorben ist, selbstgemachter Likör in essbaren Minibechern verteilt. Sie hatte diesen Umtrunk nach der Maiandacht zu ihrer Zeit als Vorsitzende des KDFB eingeführt. Dabei ließ sich so manche Unterhaltung beginnen, die bei der gemeinsamen Schlusseinkehr in der Gaststätte „Stehkragen“ fortgeführt werden konnte.

Waltraud Ott

Jahreshauptversammlung des KDFB Dettingen am 7.04.2025

Protokoll  St. Peter und Paul Karlstein-Dettingen

 

Anwesend – 29 Frauen – eine Anwesenheitsliste wurde erstellt.

Die Einladung an alle Mitglieder wurde fristgerecht versendet.

 

Jahreshauptversammlung am 07. April 2025 um 19:05 Uhr im

Pfarrheim St. Peter und Paul in Dettingen

 

Im abgetrennten kleinen Saalbereich wurden in U-Form die Tische frühlingshaft geschmückt und Stühle gestellt. Gläser und Wasserflaschen wurden für die Gäste zur Selbstbedienung auf die Tische gestellt.

 

Tagesordnung

  1. Unsere Vorsitzende Ursula Stenger zündete die KDFB-Kerze an, eröffnete die Sitzung und begrüßte die 28 anwesenden Frauen sehr herzlich und dankte diesen für all ihre Unterstützung. Mit dem Lied „Danke, für diese Abendstunde…“ begann die Jahreshauptversammlung. Ein großer Dank richtete sie an alle Mitglieder, die im letzten Tätigkeitsjahr sich tatkräftig in den Zweigverein Dettingen eingebracht hatten.

Im Laufe des letzten Jahres sind zwei Mitglieder verstorben und eine Frau ausgetreten. Aktuell hat der Zweigverein Frauenbund Dettingen 95 Mitglieder (im Vorjahr waren es 83 Mitglieder). Die neuen Mitglieder wurden namentlich benannt und vorgestellt.

 

  1. Unsere geistliche Beirätin Karin Schmitt gedachte in ihrem Gebet nicht nur unserem Mitglieder Roswitha Hofmann, die nach der Jahreshauptversammlung 2024 verstarb, sondern auch an das Leid der vielen zivilen Personen in den Kriegsgebieten, die entweder gestorben oder vermehrt Lebenseinschränkungen und Hunger erleiden müssen. Für Roswitha und alle Kriegsgeschädigten wurde eine Kerze angezündet.

 

  1. Rückblickend wurde der Jahrestätigkeitsbericht von April 2024 bis heute von Ute Merget vorgetragen. Die Zusammenfassung zeigte, dass es ohne ein gemeinsames funktionierendes Team so viele wunderschöne Veranstaltungen nicht stattfinden kann.

 

  1. Den Kassenbericht im laufenden Tätigkeitsjahr 2024/2025 stellte die Schatzmeisterin Charlotte Trageser vor. Sie berichtete von Einnahmen, Ausgaben und Spenden, die für viele Hilfsprojekte weitergeleitet wurden. Der Mitgliederbeitrag geht zum großen Teil an den Diözesanverband Würzburg und wird dort an den Landes- und Bundesverband anteilmäßig weitergeleitet. Zum Schluss dankte sie allen für die ehrenamtlichen Dienste.

 

  1. Die Kasse wurde von Ulrike Ehinger und Martina Pistner am 21.03.2025 geprüft. Die Kassenprüferin Ulrike Ehinger lobte die präzise und fachgemäße Arbeit von Charlotte Trageser sehr. Sie beantragen die Entlastung der Vorstandschaft.

Die Vorstandschaft wurde von allen Mitgliedern einstimmig entlastet.

  1. Die folgenden wichtigsten Punkte aus dem Jahresprogramm wurden vorgestellt:
  • 25.04.2025 Tag der Diakonin in Erlenbach von 17:30 bis 21:00 Uhr

 

  • 09.05.2025 Maiandacht mit anschließender Einkehr

 

  • Die Wallfahrt nach Schmerlenbach entfällt, da die Gläubigen weniger wurden und die Busfahrt zu teuer ist.

 

  • Neu im Programm ist dafür am 23.05.2025 „Weg der Sinne“ in den Hörsteiner Weinbergen. Es werden 5 Stationen angelaufen, sinnbildlich für die 5 Sinne. Treffpunkt ist an der Kirche St. Peter u Paul in Dettingen um 16:45 Uhr – Fahrgemeinschaften sollten gebildet werden.

 

  • 12.06.25 Jahresausflug nach Limburg

Charlotte Trageser stellte den Tagesausflug mit seinen Sehenswürdigkeiten vor. Wie immer würde der Ausflug um 09:00 Uhr beginnen und um 17:00 Uhr die Heimreise von dort nach Hause gehen. Das Tagesprogramm wurde an alle Mitglieder über die Zeitschrift „engagiert“ weitergereicht. Die Busplätze sind schon ausgebucht und eine Warteliste besteht.

 

  • 13.07.2025 Fest „Rund ums Pfarrheim – Für das Pfarrheim“

Um 09:00 Uhr wird das Fest mit einem Gottesdienst beginnen, der an das Jubiläumsjahr „1050 Jahre Dettingen“ ausgelegt ist. Anschließend wird das Fest eröffnet, das um 17:00 Uhr endet. Der Frauenbund übernimmt die Organisation und wird vom Eine-Welt-Laden, die Bücherei, der KJG und einigen Ehrenamtlichen der Pfarrei unterstützt.

Die Kuchenanmeldung läuft dieses Jahr über Ulrike Ehinger.

Das eingenommene Geld aus der gesamten Veranstaltung wird nach Abzug der Verbindlichkeiten zum Erhalt des Pfarrheims an Pfarrer Sierpien und der Kirchenverwaltung übergeben.

 

  • 14./15.08.2025 Kräutersträuße werden gebunden und im Gottesdienst gesegnet. Jeder kann nach dem Gottesdienst ein Kräuterstrauß erwerben.

 

  • 16./17./18.08.2025 findet die Dettinger Kerb mit einem Festzug statt, an dem die KDFB-Frauen mit ihrem Schal und mit den kleinen Fähnchen teilnehmen. Treffpunkt ist die Kirche St. Peter und Paul. Der Festzug soll über die Hauptstraße, Kirchgasse und anschließend den gewohnten weiteren Weg bis zum Kerbplatz an der Lindighalle gehen. Sonntag und Montag besetzen die Mitglieder des Frauenbundes den Kuchen- und Kaffeestand.

 

  • 20.09.2025 Diözesanwallfahrt zum Kloster Kreuzberg

 

  • 26.09.2025 Herbstfest

 

  • 10.10.2025 Andacht zur „Besinnung der Schöpfungszeit“.

 

  • 25.010.2025 Frauenfrühstück mit anschließendem Vortrag von Renate Förster „Jeder Tag ist ein Geschenk“

 

  • 05.12.2025 Rorate – der Frauenbund wird in diesem Jahr kein Frühstück vorbereiten.
  • 08.12.2025 Adventsfeier

 

  1. Unter „Verschiedenes“ berichtete Ursula Stenger:
  • Die seit einem Jahr bestehende Satzung muss geändert und nochmals von den anwesenden Mitgliedern genehmigt werden. Der Zweigverein Dettingen benötigt diese Satzung aus rechtlichen Gründen. Die geänderten Passagen der Satzung wurden von der Vorsitzenden Ursula Stenger den Mitgliedern erklärt und die geänderten Teilabschnitte vorgelesen. Die Satzung sowie die evtl. noch folgenden kleinen Änderungen durch den Diözesanverband wurden in der nun folgenden Abstimmung von den Mitgliedsfrauen einstimmig angenommen.

 

  • Es wird allen Vorstandsmitgliedern nahegelegt an einer Präventionsschulung „Sexuelle Gewalt“ teilzunehmen. Die Schulung ist am 15.04.2025 von 17:30 bis 21:30 Uhr. Es haben sich hierfür drei Mitglieder angemeldet.

 

  • Elke Hofmann bedankte sich für die Unterstützung am Weltgebetstag bei allen aktiven Mitgliedern. Sie machte darauf aufmerksam, dass es auch außerhalb Karlsteins religiöse Veranstaltung gäbe und man sich im Internet unter „Pastoraler Raum Alzenau“, gerade im und über das Heiligen Jahr, informieren könnte.

 

  • Doris Lindner berichtete, dass 200 Osterkerzen gebastelt und am 01.04.2025 von Pfarrer Sierpien gesegnet wurden. Ab jetzt kann jeder diese Kerzen erwerben.

 

  • Ursula Stenger machte den Vorschlag, dass sechs Frauen in diesem Jahr bei der Fronleichnamsprozession mit unseren neuen kleinen Fahnen mitlaufen.

 

  1. Zum Abschluss wurde das Bundesgebet des Katholischen Deutschen Frauenbundes gemeinsam gesprochen.

Der offizielle Teil der heutigen Jahreshauptversammlung wurde um 20:00 Uhr beendet.

 

Karlstein, 07.04.2025 Ute Merget (Schriftführerin)